Der Werdegang des MEC-Graz

 

Im Sommer 1957 kam es zur Gründung des MEC-Graz. Als Vereinslokal konnte ein Nebengebäude der ehemaligen Kommandantur der Lazarettkaserne gefunden werden.

Die Grazer Modellbahner legten großen Wert auf eine möglichst realistische, nicht mit Gleisen und Häusern überladene Landschaftsgestaltung. Geplant wurde ein großzügiger Bahnhof an einer zweigleisigen Talstrecke mit einer eingleisigen Bergnebenstrecke in einer Mittelgebirgslandschaft. Es wurde sogar ein dreidimensionales Modell der zukünftigen Anlage gebaut, um die optische Wirkung der Landschaft prüfen zu können.

Die Landschaft wurde schließlich aus Draht, Papier, Gips, Leim und eingefärbten Sägespänen geformt. Die Weichen entstanden in völligem Selbstbau. Als Abschluß entstand der großzügig angelegte Bahnhof mit einer Drehscheibe und einem Heizhaus.

Im Jahr 1974 organisierte der MEC-Graz den 20. MOROP-Kongress (MOROP=Verband der europäischen Modelleisenbahnfreunde). Über 200 Teilnehmer nahmen an diesem Kongress teil.

Ab 1985 kamen laufend junge Mitglieder zum Verein, so dass sich der Mitgliederstand auf derzeit rund 25 Aktive (Stand 2009) stabilisiert hat. Die neuen Mitglieder begannen 1989 mit einer umfangreichen Sanierung der Clubräumlichkeiten, die 1990 weitgehend abgeschlossen werden konnte. In den folgenden Jahren wurden die elektrische Steuerung verbessert, ein Abrollberg und eine funktionsfähige Schmalspur mit Bahnhof gebaut. 1995 wurde der Schattenbahnhof automatisiert.

 

 

Anlagenbeschreibung

 

Das Thema der 7,5x4,2 m großen Anlage ist eine österreichische Mittelgebirgslandschaft im Zeitraum 1950 bis 1970. Die Zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke mit Durchzangsbahnhof wird von einer eingleisigen Bergstrecke und von einer Schmalspurstrecke berührt.

 

Bisher wurden über 350 m Schienen, ca. 15 km Kabel und 119 Weichen verlegt.

Der "große" Durchgangsbahnhof
Der "große" Durchgangsbahnhof

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